Fortschrittlich und christlich aus Tradition

Das AGAPLESION KRANKENHAUS NEU BETHLEHEM ist eine moderne Gesundheitseinrichtung mit 100 Betten. Überwiegend als Belegkrankenhaus organisiert sind in unserem Haus die Fachdisziplinen Chirurgie, Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie, Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohren- und Augenheilkunde und Anästhesie vertreten. Es werden jährlich rund 9.000 Patient:innen stationär und über 15.000 ambulant bzw. in den kooperierenden Belegarztpraxen behandelt. Etwa 1.100 Neugeborene erblicken im AGAPLESION KRANKENHAUS NEU BETHLEHEM jedes Jahr das Licht der Welt.

Wir stehen in einer langen diakonischen Tradition tätiger Nächstenliebe, die ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert hat. Als Unternehmen in christlicher Trägerschaft gründet unser Selbstverständnis auf den Worten Jesu:

„Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Mt 25,40) 

Seit Oktober 2012 gehören wir zum Gesundheitskonzern AGAPLESION, einem bundesweiten Verbund von christlichen Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen mit Sitz in Frankfurt am Main. Durch diesen Zusammenschluss hat das AGAPLESION KRANKENHAUS NEU BETHLEHEM die Grundlage geschaffen, durch kontinuierlichen Wissensaustausch zusätzliche Erfahrungen zu sammeln, um so auch in Zukunft ein kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen der Gesundheit und Pflege zu sein.

Unsere Wurzeln

1870  Stiftung der Diakonissen-Anstalt Bethlehem

1871  Aufnahme des Hospitalbetriebs

1872  Kaiser Wilhelm der I. verleiht der Diakonissen-Anstalt Bethlehem in Göttingen die Rechte einer juristischen Person

1888  Amtliche Genehmigung und Anerkennung des Stift Bethlehem als chirurgische Krankenanstalt

1896  Eröffnung des Privatkrankenhauses für Frauen „Stift Neu-Bethlehem“ im Kirchweg 8 (heute: Humboldtallee 8)

1912  Einweihung eines „Neubaus für weibliche Privatkranke“ mit einer gynäkologischen und einer geburtshilflichen Abteilung

1913  Der Altbau wird praktischen Ärzten und einigen Professoren Göttingens als Belegkrankenhaus zur Behandlung von Patienten beiderlei Geschlechts zur Verfügung gestellt.

1914  Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs werden die Stationen des Altbaus als Reservelazarett zur Verfügung gestellt.

1928  Das komplette Erdgeschoss des Altbaus wird internistische Belegstation.

1939  Der Altbau wird erneut Lazarett (bis Januar 1946).

1992  bis 2009  Umbau und Erweiterung durch die Göttinger Architekten Werkstatt (GAW) in 4 Bauabschnitten

2012  Das Krankenhaus Neu-Bethlehem tritt dem Gesundheitskonzern AGAPLESION gAG bei und firmiert seitdem als AGAPLESION KRANKENHAUS NEU BETHLEHEM.

2017  Anbau an die geburtshilfliche Abteilung mit Einrichtung gemütlicher Familienzimmer

Weiteres

„NextGenerationEU“ (NGEU) ist ein umfassendes Konjunkturpaket um die europäischen Mitgliedsstaaten nach der COVID-19-Pandemie zu unterstützen. Ziel des Programms ist es, die europäische Wirtschaft anzukurbeln und den EU-Mitgliedsstaaten dabei zu helfen, ihre Volkswirtschaften nachhaltig und krisenresistent aufzustellen.
Voraussetzung einer Refinanzierung ist, dass die Mitgliedstaaten gem. Art. 22 Abs. 1 Verordnung (EU) 2021/241 bei der Durchführung geeignete Maßnahmen ergreifen, um die finanziellen Interessen der Union zu schützen.

Das „Zukunftsprogramm Krankenhäuser“ wurde hierzu in den Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) aufgenommen.

Was bedeutet das „Zukunftsprogramm Krankenhäuser und die Förderung durch die Europäische Union“ für uns im JoHo-Verbund?

Wir im JoHo-Verbund haben folgende Maßnahmen und Projekte durch die Finanzierung von der Europäischen Union – NextGenerationEU umgesetzt bzw. werden diese bis spätestens 31.12.2025 umgesetzt haben:

  • Digitalisierung am Patientenbett, z.B. durch mobile digitale Visitenwägen, elektronische Aufklärungsbögen und sog. Bedsideterminals zur Benutzung durch Patienten;
  • digitales Aufnahme- und Entlassmanagement und digitale Arztbriefschreibung
  • Digitalisierung der Pflegedokumentation
  • Mindestens 15% aller Ausgaben wurden für den Bereich der IT-Sicherheit verwendet.

 

Diese Maßnahmen stellen zugleich förderungsfähige Vorhaben i.S.d. § 19 Abs.1 Nrn. 2 bis 6 KHZG dar und sind somit dem Krankenhauszukunftsfonds zuzurechnen.

Weitere Informationen zu NextGenerationEU und der europäischen Aufbau- und Resilienzfazilität:

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