Kontakt
AGAPLESION KRANKENHAUS NEU BETHLEHEM
Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Humboldtallee 8
37073 Göttingen

(0551) 505 33 92 - 0

(0551) 505 33 92 - 81

info@chirurgie-waldweg.de

http://chirurgieamwaldweg.de/

Das Wohlergehen des Patienten steht im Mittelpunkt

Die chirurgische Abteilung des AGAPLESION KRANKENHAUS NEU BETHLEHEM wird belegärztlich geführt. Die Chirurgen der Praxis „Chirurgie am Waldweg" betreuen ihre stationären Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung persönlich. Bei den täglichen Visiten durch die Belegärzte, die auch die Operationen durchführen, wird in enger Zusammenarbeit mit dem Stationspersonal – Stationsärzte/-innen, Schwestern und Pfleger – die Behandlung geplant. Rund um die Uhr stehen verantwortliche Chirurgen und Narkoseärzte zur Verfügung.

Die Lage der Praxis auf dem Gelände des Krankenhauses ermöglicht die optimale Koordination von ambulanter und stationärer Therapie, von der Patienten in vielfältiger Weise profitieren können. So kann die Betreuung der Patienten durch die Chirurgen auch vor und nach der Operation erfolgen und der stationäre Aufenthalt kurz gehalten werden. Da die Behandlung konsequent in einer Hand bleibt, werden Doppeluntersuchungen vermieden.

Die Schwerpunkte der operativen Tätigkeit im Krankenhaus liegen in der Gefäßchirurgie, der Chirurgie der Bauchorgane, der Bauchwand und der Schilddrüse. Sämtliche unten aufgeführten Operationen werden in großer Zahl durchgeführt.

Belegärzte

Dr. med. 
Christian Loweg

Dr. med.
Thomas Kranz

Dr. med.
Kristoffer Elias

Dr. med.
Aurel Kühnelt

Dr. med.
Farhad Schahmirzadi

Dr. med.
Antje Strohmeyer

Operationsschwerpunkte & Stationäre Behandlung

Gefäßchirurgische Eingriffe

  • Bypasschirurgie bei Durchblutungsstörungen
  • Eingriffe an Bauch-, Becken- und Beinschlagadern
  • OP der Halsschlagader
  • Endovaskuläre Therapie des Bauchaortenaneurysmas
  • Endovaskuläre Hybrideingriffe
  • Krampfader-OP (Kryochirurgie oder Radiofrequenzobliteration) meist ambulant
  • Portimplantationen (ambulant)
  • Dialyseshunts / Dialysekatheter
  • Septische Chirurgie (chronische Wunden / Diab. Fußsyndrom)

Allgemeinchirurgie / Viszeralchirurgie

  • Eingriffe am Magen, Dickdarm und Enddarm
  • Konventionelle OP Leisten- und Bauchwandbrüche
  • Laparoskopische Operationen (per Bauchspieglung):
    – Gallenblasenentfernung
    – Leisten- und Bauchwandbrüche
    – Blinddarm-OP
    – Dickdarmentfernung
    – Zwerchfellbruch
  • OP der Schilddrüse und Nebenschildrüse mit Neuromonitoring
  • Entfernung von gut- und bösartigen Tumoren
    der Haut und der Weichteile
       
Ausstattung

Für operative Eingriffe stehen vier hervorragend ausgestattete Operationssäle zur Verfügung, die auch mit neuen DSA-Durchleuchtungsanlagen für Hybrideingriffe in der Gefäßchirurgie sowie Videoanlagen für laparoskopische Baucheingriffe ausgerüstet sind.

Ambulant vor stationär

Wenn möglich, werden Eingriffe ambulant durch­geführt. Weitere Informationen:    Webseite

Sollte ein stationärer Aufenthalt notwendig sein, sind Sie hauptsächlich auf der Stationen 2 und 3 untergebracht.

Station 2:  (0551) 494 - 141,    E-Mail
Station 3:  (0551) 494 - 211,    E-Mail

Behandlungen der Blutgefäße

Die Gefäßchirurgie befasst sich mit den Erkrankungen der Blutgefäße, also der Schlagadern (Arterien) und der Venen. Verengungen der Arterien, die die Beine versorgenden, verursachen häufig Schmerzen beim Gehen, nicht heilende Wunden und eine Minderdurchblutung bis hin zum Absterben von Gewebe an Füßen oder Zehen. Durch Verengungen und Verkalkungen der Halsschlagadern können Schlaganfälle hervorgerufen werden. Werden Schlagadern durch Blutgerinnsel verstopft, treten akute Durchblutungsstörungen auf. Arterien können sich aber auch krankhaft zu einem sogenannten Aneurysma erweitern. Diese Erweiterungen treten an der Hauptschlagader (Aorta) – seltener im Brustkorb, häufiger im Bauchraum (Bauchaortenaneurysma) – auf, aber auch im Bereich der Becken-, Leisten- oder Kniekehlenschlagadern (Popliteal­aneurysma). Allen gemeinsam ist die Tendenz zur Größenzunahme und zum Einreißen mit der Folge lebensbedrohlicher Blutungen. Nicht selten sind sie Quelle von Gerinnseln, die nachgeschaltete Arterien verstopfen (Embolie).

Bei den Erkrankungen der Venen sind Krampfadern (Varizen) am häufigsten. Sie verursachen unbehandelt Folgeerkrankungen wie chronische Schwellungen, Verhärtung und Verfärbung der Haut bis hin zu Unterschenkelgeschwüren und offenen Beinen. Müssen die Krampfadern operiert werden, ist das in der Regel ambulant möglich.

Schwere Formen des Krampfaderleidens werden stationär mit Begleit- oder obengenannten Folgeerkrankungen behandelt werden.

Nur sehr selten werden schwere Verläufe von Thrombosen (Verstopfung von Venen durch Blutgerinnsel) operativ therapiert. Die große Mehrzahl der Thrombosen wird ambulant mit Medikamenten behandelt.

Eingriffe an den Bauchorganen

Neben der Gefäßchirurgie liegt der Schwerpunkt unserer operativen Tätigkeit in der Chirurgie der Bauchorgane (Abdominal- oder Viszeralchirurgie).

Am häufigsten ist dabei die Entfernung der Gallenblase (Cholezystektomie) bei Gallensteinleiden. Diese Operationen werden nahezu ausschließlich minimal-invasiv, d.h. in sog. „Schlüssellochtechnik“ durchgeführt.

Auch die Blinddarmoperation – genauer gesagt die Entfernung des Wurmfortsatzes des Blinddarms – gehört zu den regelmäßigen Eingriffen.

Gutartige, aber auch Krebserkrankungen des Magen- Darmtraktes erfordern oft die großräumige Entfernung des betroffenen Organs bzw. Darmabschnittes.

Am weitaus häufigsten ist dabei der Dickdarm betroffen. Unsere  große Erfahrung in der Bauchchirurgie bietet die Grundlage für die routinierte und zuverlässige Ausführung von Operationen an Magen, Dünn- und Dickdarm, sei es in konventioneller oder laparoskopischer Operationstechnik. Von großer Bedeutung ist bei Krebserkrankungen die enge Abstimmung zwischen den beteiligten Therapeuten schon zu Behandlungsbeginn. Wir arbeiten dazu eng mit internistischen Krebsspezialisten (Onkologen), Pathologen, Strahlentherapeuten und Hausärzten zusammen. In gemeinsamen Tumorkonferenzen wird für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept erarbeitet.

Bauchwand- und Leistenbrüche (Hernien)

Operativ behandelt werden Leistenbrüche, Schenkelbrüche, Nabelbrüche und Narbenbrüche. Allen gemeinsam ist eine umschriebene Schwäche der Bauchwand mit Ausstülpung des Bauchfells (Peritoneum: innere Auskleidung der Bauchhöhle) und Austritt von Bauchhöhleninhalt in den sogenannten Bruchsack. Dabei besteht die Tendenz zu einer allmählichen Vergrößerung des Bruches, aber auch die Gefahr der akuten Einklemmung von Bauchorganen.

Schilddrüse und Nebenschilddrüse

Sowohl gutartige wie auch die erfreulicherweise zumeist gut heilbaren Krebserkrankungen der Schilddrüse werden in unserem Krankenhaus operativ behandelt.

Grundlage des guten Operationserfolges sind dabei die Erfahrung des Operateurs und die sorgfältige Operationstechnik mit Schonung der Nebenschilddrüsen und der Stimmbandnerven. Deren Funktion wird während der Operation durch sog. Neuromonitoring (Messen der Nervenleitfähigkeit) überprüft. Bei der präoperativen Diagnostik und der Behandlung nach einer OP ist die enge und reibungslose Kooperation mit den Nuklearmedizinern in Göttingen und der näheren Umgebung seit langem fest etabliert.

Information & Qualität

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